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WICHTIG
Eine Dokumentation aus dem Basler Institut HyperWerk FHNW mit zwölf Diplomarbeiten zu Aspekten von Plexwerk ist soeben erschienen; hier kann man sie finden:
Plexwerk-Doku.pdf

Die Basler Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW verfügt ab Dezember 09 mit der Lagerhalle des Bahnhofs St. Johann über einen grosszügigen Veranstaltungsort für experimentelle Situationen, der in Zukunft als “Plexwerk basel” betrieben werden soll. Als Drehscheibe der regionalen Kreativwirtschaft soll Plexwerk basel die regionalen Medienschaffenden, Theatermacher, Modeschöpfer, Filmerinnen, Szenografen, Fotografinnen und Architektinnen mit den Studierenden und Alumni der HGK sowie mit der Bevölkerung dialogisch verbinden.
Plexwerk ist ein durch schweizerische Hochschulen getragenes Grossprojekt, das in Zusammenarbeit mit der SBB die kreative Umnutzung leerstehender Bahnimmobilien vorsieht. In diesem Kontext wirkt der Vorreiter Plexwerk Basel als experimentelle Bühne, auf der folgenreiche Handlungsmuster erprobt werden sollen: Die Schweiz besitzt 1800 Bahnhöfe, deren Aufnahmegebäude zumeist umgenutzt werden könnten.
Seit September 08 befasst sich ein Team der Hochschule für Gestaltung und Kunst mit der Planung eines grosszügigen Veranstaltungs- und Auftrittsorts für experimentelle Situationen, der in den kommenden Jahren unter dem Projektnamen “Plexwerk basel” betrieben werden soll. Plexwerk basel soll als breit abgestützte, öffentliche Schnittstelle der regionalen Kreativwirtschaft wirken. Hier tauschen sich regionale Agenturen und MedienarbeiterInnen mit Studierenden und Alumni der HGK sowie mit der Bevölkerung und Unternehmen aus. Erhofft wird auch ein projektorientierter Austausch mit anderen Hochschulen und Institutionen (z.B. Basler Theater, ART, Designmesse, Regionale etc.). Die Bahnanbindung erleichtert den Austausch mit Kulturinstitutionen in Nachbarländern.
Darüber hinaus dürfte sich die Halle als nützlich bei der Umsetzung kreativer Grossprojekte wie Probeaufbauten für Wanderausstellungen, Performances, Laufsteg-Auftritte, Testläden etc. erweisen.
Die Fachhochschule Nordwestschweiz, zu der die HGK und damit das HyperWerk gehören, hat im September 09 eine strategische Initiative definiert, mit welcher die FHNW-Forschung drei Arbeitsfelder erschliessen will:
- Nachhaltige Entwicklung von Institutionen, Organisationen und Unternehmen
- Ressourcennutzung und -entwicklung
- Transformation von Kulturen und Lebenswelten
Dieser hohe Anspruch soll durch transdisziplinäre Formen der Zusammenarbeit von FHNW-Instituten aus Wirtschaft, Technik und Gestaltung angestrebt werden. Das Forschungsprojekt “Plexwerk basel” mit seinem Aufgabenmix aus den unterschiedlichsten Fachbereichen wirkt prädestiniert für eine Beteiligung an diesem Förderprogramm.
Die Instanz der Forschungsförderung an einer schweizerischen Fachhochschule nennt sich KTI (Kommission Technologie und Innovation). Aktuell wird ein auf zweieinhalb Jahre angelegter Förderantrag für unser Vorhaben “ISP: Instant Spectacular Production” ausgearbeitet.



